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Gleich nach Kriegsende werden erste deutsche Polizeikräfte durch die neuen alliierten Besatzungsmächte an den Nahtstellen der Besatzungszonen in Deutschland eingesetzt. Mit Gründung der GRENZPOLIZEI im Dezember 1946 entstand in der sowjetischen Besatzungszone eine polizeiliche Gruppierung um unkontrollierten Grenzübertritt, Abwanderung oder Schmuggel einzudämmen. Bis 1989/90 ist das Wirken der GRENZTRUPPEN der DDR in einem engmaschigen Netz des Zusammenwirkens von staatlichen und bewaffneten Organen eingebettet und somit der ständigen Kontrolle durch die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands und den Truppenteilen der sowjetischen Streitkräften in Deutschland unterworfen. Die Angehörigen der GRENZTRUPPEN der DDR vollziehen über vierzig Jahren ihres Bestehens den Spagat zwischen zwei brisanten und verantwortungsvollen Aufgaben an den Grenzen der DDR: 

 

  • die militärische Sicherung der westlichen Außengrenze des Warschauer Pakts in der DDR und 
  • die grenzpolizeiliche Überwachung bzw. Sicherung der DDR-Staatsgrenze 

  

Diese Web-Seite ist kein einseitiger Standpunkt und keine Ansammlung von Rechtfertigungen. Wie eine Zeitkapsel und als lebendige Spurensuche sollen Texte, Dokumente und Fotos der Versuch einer nicht normativen Darstellung über die militärpolitische Historie des KOMMANDO der GRENZTRUPPEN innerhalb des Ministeriums für Nationalen Verteidigung der DDR sein. Die Verfasser bemühen sich um Objektivität, Präzision und Begründetheit.    

Eine Kontrollstreife überprüft die eingesetzten Kräfte (Beobachtungsposten auf dem BT-11 und Grenzsstreife auf dem Kolonnenweg) im Schutzstreifen bei normalen Grenzsicherung im Grenzabschnitt des Grenzregiment 34 gegenüber des Stadtbezirks Berlin-Spandau (West) um 1976. ( Privatarchiv d. Verf.)

 

Im Vordergrund stehen hierbei historischen Entwicklungsphasen, grundsätzliche Aufgaben, organisatorische Strukturen, Unterstellungen, die Leiter und Kader der Truppenteile sowie Bild- und Dokumentenmaterial. Im Kern handelt es sich um eine empirische Zusammenfassung unter dem Wagnis der Objektivität.

 


 

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Herzlichen Dank - Februar 2010

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